Die wichtigsten Personen im Projekt MiKibU sind unsere ehrenamtlichen Mentoren. Zurzeit sind über 220 Personen ehrenamtlich als Mentoren für MiKibU aktiv.

Qualifizierung der Mentoren

Da unsere Mentoren in der Regel keine Pädagogen sind, werden sie bei MiKibU aktiv unterstützt und qualifiziert. Die Projektleitung organisiert regelmäßig kostenlose Fortbildungsangebote mit qualifizierten Dozenten verschiedener anerkannter Bildungseinrichtungen.

Inhaltlich umfassen die Fortbildungen besonders Informationen und Methoden zur Arbeit mit den Kindern z.B. bezüglich der Deutschförderung und der Hausaufgabenhilfe. Darüber hinaus gibt es auch Veranstaltungen, die Hintergrundwissen über die Herkunft und Kultur von Zuwandererfamilien und deren besondere Erwartungen an Schule und Helfer sowie Kultur- und Lebensvergleiche anbieten.

Zusätzlich steht den Mentoren je Schule ein Materialschrank zur Unterstützung ihrer Arbeit zur Verfügung. Das Material wurde unter pädagogischen Gesichtspunkten zusammengestellt und beinhaltet Spiele zur Deutschförderung, Lesebücher u.v.m..

Regelmäßig finden Mentoren-Treffen statt, die zum Austausch von Erfahrungen und zur Diskussion auftretender Probleme dienen.

Zeitaufwand

Mentoren verpflichten sich nach eigenen Möglichkeiten an ein bis zwei Wochentagen zur Förderung im Umfang von je ein bis eineinhalb Stunden, die vorwiegend im Anschluss an den regulären Unterricht um die Mittagszeit in den beteiligten Schulen stattfinden. Sie betreuen die Kinder über einen längeren Zeitraum von mindestens einem halben Schuljahr gemäß dem vereinbarten Einsatzplan.

Dringend benötigen wir für MiKibU auch zeitlich flexible "Springer". Hier hängt der Zeitaufwand ab vom Ausfall der regelmäßigen Mentoren bzw. von der Dauer bis zu einem festen Ersatz.

Bei einer notwendigen Einzelbetreuung kann der Fördereinsatz auch individuell mit dem Schüler bzw. seinen Eltern je nach den Möglichkeiten des Mentors vereinbart werden.

Anforderungen an unsere Mentoren

Für die Tätigkeit als Mentor ist ein Grundinteresse an der Arbeit mit Menschen - besonders Kindern - Voraussetzung. Die Mentoren sollten kommunikative Fähigkeiten haben. Sie benötigen bei der Förderung viel Geduld und sollten sich mit den Kindern auch über kleine Lernfortschritte freuen können. Es sollte ebenfalls die Bereitschaft zur Kontaktaufnahme mit Lehrern und Eltern sowie zur Teilnahme an den kostenlosen Fortbildungen vorhanden sein. Gute Deutschkenntnisse (ausgenommen kleine Unsicherheiten in der neuen deutschen Rechtschreibung) sind bei einer Deutsch- und Hausaufgabenhilfe natürlich Bedingung.

Verlangt wird zur Sicherheit der Schulen ein sog. „Erweitertes Führungszeugnis“. Unsere Mentoren bekommen einen besonderen Vordruck zugeschickt, mit dem dieses Zeugnis unentgeltlich bei dem Bürgeramt beantragt werden kann (vgl. Erläuterungen unten).
Außerdem benötigen wir noch eine Art „Ehrenkodex“, ähnlich wie die Helfer in den Sportvereinen, nämlich eine „Verpflichtungserklärung“ . Diese dient zur Sicherheit gegenüber den Eltern und der Öffentlichkeit.
(Vgl. Vordruck unter Infos zum Ehrenamt)

Infos zum Ehrenamt