Initiative des Integrationsrates der Stadt Bergisch Gladbach

Initiative des Integrationsrates der Stadt Bergisch Gladbach

Fortbildungen

Ängste bei Grundschulkindern verstehen und begleiten

Mo 08.06.2026 | 09.30 – 12.45 Uhr

Refe­ren­tin: Ellen Anders, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wir­tin und Trai­ner­i­nAn­ja Rei­ne­cke-Schä­fer, Diplom-Pädagogin

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

Ängs­te gehö­ren zur kind­li­chen Ent­wick­lung dazu – doch gera­de im Grund­schul­al­ter kön­nen Sor­gen wie die Angst vor Ableh­nung, Schul­ver­sa­gen oder Krank­hei­ten beson­ders prä­sent sein.

Die­ses Semi­nar soll dabei unter­stüt­zen, die Ängs­te von Grund­schul­kin­dern bes­ser zu ver­ste­hen, zu erken­nen und sen­si­bel dar­auf ein­zu­ge­hen. Es zeigt prak­ti­sche Ansät­ze, wie Kin­der gestärkt, ihnen Mut gemacht und sie lie­be­voll durch ihre Her­aus­for­de­run­gen beglei­ten wer­den können.

Schritt für Schritt zum Leseglück

Fr 12.06.2026 | 09.30 – 12.45 Uhr

Refe­ren­tin: Dr. Kat­rin Hed­ke, Literaturpädagogin

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

Wie kann ich Kin­der mög­lichst gut beim Lesen­ler­nen begleiten?

Lesen will gelernt sein und ist ein schritt­wei­ser Pro­zess, der Zeit, Übung und Geduld benö­tigt. Lese­lust und Lese­frust lie­gen dabei lei­der oft nah bei­ein­an­der. Wie kann ich Kin­der opti­mal beglei­ten, um die Freu­de am Lesen zu wecken und in der (manch­mal beschwer­li­chen) Anfangs­zeit aufrechtzuerhalten?

Damit Mentoren/ Men­to­rin­nen und Kin­der ein gutes Team bil­den, ist es wich­tig, Hür­den und Stol­per­stei­ne auf dem Weg zum Lese­ver­gnü­gen zu ken­nen und – wo mög­lich – viel­leicht zu ver­mei­den. In die­sem Semi­nar wol­len wir den Lese-Lern-Pro­zess in sei­nen Schrit­ten erar­bei­ten und an eige­nen Bei­spie­len für uns erfahr­bar machen. Mehr­spra­chig­keit erfor­dert dabei noch­mal einen beson­de­ren Blick.

Im zwei­ten Teil des Semi­nars wer­den ein­zel­ne Metho­den zum Lese­trai­ning vor­ge­stellt. Anhand von Bei­spie­len benen­nen wir Kri­te­ri­en für gute Erstleserliteratur.

Ein klei­ner Bücher­tisch steht Ihnen zum Stö­bern zur Verfügung.

Ich bin dann mal bei mir! Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Frei­tag, 19.06. von 14:00–18:00 Uhr

Refe­ren­tin: Mer­le Wiesch­hoff MA Kommunikationstrainerin

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

„Wir kön­nen die Wel­len nicht auf­hal­ten – aber wir kön­nen ler­nen, zu sur­fen!“
(Jon Kabat-Zinn)
Wenn uns der Stress im Ehren­amts-All­tag über den Kopf wächst, ver­lie­ren wir mit­un­ter nicht nur den Blick fürs Wesent­li­che, son­dern auch den Kon­takt zu uns selbst – »wir funk­tio­nie­ren« im »Auto-Pilot«, anstatt den gegen­wär­ti­gen Moment bewusst zu gestal­ten.
Die von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn ent­wi­ckel­te ganz­heit­li­che Metho­de der Stress­be­wäl­ti­gung durch Acht­sam­keit (Mindful­ness-Based Stress Reduc­tion: MBSR) zeigt einen pra­xis­na­hen Weg, wie wir sowohl unse­rer aktu­el­len Arbeits­si­tua­ti­on als auch uns selbst mit einem »kla­re­ren Kopf«, mehr Gelas­sen­heit und Sou­ve­rä­ni­tät begeg­nen kön­nen.
Im Rah­men der Vers­an­stal­tung wer­den sowohl ein­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zum The­ma »Stress­be­wäl­ti­gung« ver­mit­telt als auch prak­ti­sche Acht­sam­keits­übun­gen aus dem MBSR-Pro­gramm vor­ge­stellt und erprobt.

Wertschätzende/Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg

Grund­kurs

Fr 28.08. 09.30 – 12.45 Uhr und 02.09.2026 14.00 – 17.15 Uhr

Refe­ren­tin­nen: Mecht­hild Sün­der-Tegt­mey­er, Mei­ke Ditscheid

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

In die­sem Semi­nar ler­nen Sie Grund­aspek­te der GfK ken­nen, um die­se in Ihre Arbeit als Mentor/in ein­flie­ßen zu las­sen. Neben theo­re­ti­schem Input gibt es Mög­lich­keit, prak­tisch zu üben und Zeit für Austausch.

Jede Begeg­nung mit Kin­dern ist – bewusst oder unbe­wusst – durch Kom­mu­ni­ka­ti­on geprägt! Unser per­sön­li­ches »Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten« wirkt sich dabei nicht nur auf die zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hung aus, son­dern auch auf das kindliche

Selbst(wert)gefühl. Gegen­sei­ti­ges Ver­ste­hen – das Wahr­neh­men gegen­sei­ti­ger Bedürf­nis­se – ist somit nicht nur die Basis für ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der, son­dern auch für die Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung der Kin­der, die wir auf dem Weg ins Leben begleiten.

Mit Hil­fe der Gewalt­frei­en Kom­mu­ni­ka­ti­on (GFK), ent­wi­ckelt von Mar­shall Rosen­berg, kön­nen wir Bezie­hun­gen inten­si­vie­ren und belas­ten­de Situa­tio­nen posi­tiv beein­flus­sen. Zahl­rei­chen Her­aus­for­de­run­gen kön­nen wir mit mehr Leich­tig­keit, Klar­heit und Inten­si­tät begegnen.

»Ankommen und neue Heimat finden«

Wie ver­läuft eigent­lich eine gelun­ge­ne Integration?

Mi 09.09.2026 | 14.00 – 17.15 Uhr

Refe­ren­tin: Dar­ja Nabers­berg, M.A. Psy­cho­lo­gie, Lehrerin

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

Sie unter­stüt­zen Kin­der aus ande­ren Kul­tu­ren bei der Inte­gra­ti­on in die Schu­le und in die deut­sche Gesell­schaft. In die­sem Semi­nar erfah­ren Sie, wie die­ser lang­wie­ri­ge  Pro­zess ver­läuft und wel­che not­wen­di­gen Pha­sen und zeit­li­che Abläu­fe einer gelun­ge­nen Inte­gra­ti­on damit ver­bun­den sind. Auf wel­che Wei­se beein­flus­sen aber auch die eige­ne Wahr­neh­mung und Vor­an­nah­men die­sen Weg? In einem Mix aus  wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen, inter­ak­ti­ven Spie­len und Übun­gen sowie einem gemein­sa­men Aus­tausch erhal­ten Sie Anre­gun­gen für Ihren schu­li­schen All­tag mit den Kin­dern aus aller Welt.

Die Refe­ren­tin Dar­ja Nabers­berg (MA) hat Päd­ago­gik auf Lehr­amt in Russ­land und Psy­cho­lo­gie und Ger­ma­nis­tik in Köln stu­diert. Sie hat zwei­fa­che Migrationserfahrung.

Lernzeit leicht gemacht – Frischer Wind für die Hausaufgabenbetreuung

Fr 11.09.2026 | 09.00 – 13.00 Uhr

Refe­ren­tin: Chris­ti­na Plößl, Kommunikationstrainerin

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

Sie sind als Men­to­ren auch in der Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung ein­ge­bun­den. Immer wie­der haben Sie Kin­der dabei, die müde sind, denen es schwer­fällt, sich zu kon­zen­trie­ren. Sie wol­len die Kin­der unter­stüt­zen und sie motivieren.

In die­sem Semi­nar ler­nen Sie Metho­den und Mög­lich­kei­ten, die Kin­der in die­ser Situa­ti­on kom­pe­tent zu unter­stüt­zen und bei den Haus­auf­ga­ben kom­pe­tent zu hel­fen. Situa­ti­on Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung: kur­ze und Kür­zest-Spie­le, um das  betreu­te Kind wie­der aktiv und aus dem Mit­tags­loch zu krie­gen; auf­mun­tern­de Wor­te und kom­mu­ni­ka­ti­ve Tricks, um die Kin­der zu moti­vie­ren Ideen; um das Set­ting der Lern­zeit för­der­lich zu gestal­ten; krea­ti­ve Tipps zur Konzentrationsförderung

Schützen und Stärken – Präventionsschulung

Mo 21.09. und 28.09.2026 | 09.30 – 12.45 Uhr

Refe­ren­tin: Mer­le Wiesch­hoff, M.A, Kommunikationstrainerin

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

Kin­des­wohl­ge­fähr­dung in all sei­nen Aus­prä­gun­gen, wie Ver­nach­läs­si­gung, kör­per­li­che, psy­chi­sche und auch sexu­el­le bzw. sexua­li­sier­te Gewalt gegen Kin­der und Jugend­li­che ist ein sehr wich­ti­ges, häu­fig schwie­ri­ges und emo­tio­nal belas­ten­des The­ma: wie reagie­ren und was tun, wenn ich im Rah­men mei­ner ehren­amt­li­chen Tätig­keit als MiKibU-Men­tor/in mit Ver­dachts­fäl­len kon­fron­tiert werde?

Die Fort­bil­dung möch­te anre­gen, eige­ne Reak­tio­nen, Gefüh­le und Fra­gen in Bezug auf das The­ma »Kin­des­wohl­ge­fähr­dung« gemein­sam zu reflek­tie­ren. Dar­über hin­aus geht es um die Ver­mitt­lung von recht­li­chen Grund­la­gen sowie einem ent­spre­chen­den Hintergrundwissen.

Die Erfah­rung zeigt, dass unse­re Reaktions‑, Gesprächs- und Hand­lungs­kom­pe­ten­zen davon pro­fi­tie­ren, wenn wir das »Unbe­greif­li­che« – so weit wie mög­lich – »greif­bar« machen. Je mehr Unsi­cher­hei­ten wir im Umgang mit dem The­ma redu­zie­ren, des­to bes­ser kann es gelin­gen, Kin­der zu schüt­zen, zu ermu­ti­gen und zu stärken!

Wie viel Nähe ich zulas­sen darf und wie viel Distanz ich ein­hal­ten muss, wird eben­falls The­ma der Fort­bil­dung sein?

Schützen und Stärken – Präventionsschulung

Mo 21.09. und 28.09.2026 | 13.30 – 16.45 Uhr

Refe­ren­tin: Mer­le Wiesch­hoff, M.A, Kommunikationstrainerin

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

Kin­des­wohl­ge­fähr­dung in all sei­nen Aus­prä­gun­gen, wie Ver­nach­läs­si­gung, kör­per­li­che, psy­chi­sche und auch sexu­el­le bzw. sexua­li­sier­te Gewalt gegen Kin­der und Jugend­li­che ist ein sehr wich­ti­ges, häu­fig schwie­ri­ges und emo­tio­nal belas­ten­des The­ma: wie reagie­ren und was tun, wenn ich im Rah­men mei­ner ehren­amt­li­chen Tätig­keit als MiKibU-Men­tor/in mit Ver­dachts­fäl­len kon­fron­tiert werde?

Die Fort­bil­dung möch­te anre­gen, eige­ne Reak­tio­nen, Gefüh­le und Fra­gen in Bezug auf das The­ma »Kin­des­wohl­ge­fähr­dung« gemein­sam zu reflek­tie­ren. Dar­über hin­aus geht es um die Ver­mitt­lung von recht­li­chen Grund­la­gen sowie einem ent­spre­chen­den Hintergrundwissen.

Die Erfah­rung zeigt, dass unse­re Reaktions‑, Gesprächs- und Hand­lungs­kom­pe­ten­zen davon pro­fi­tie­ren, wenn wir das »Unbe­greif­li­che« – so weit wie mög­lich – »greif­bar« machen. Je mehr Unsi­cher­hei­ten wir im Umgang mit dem The­ma redu­zie­ren, des­to bes­ser kann es gelin­gen, Kin­der zu schüt­zen, zu ermu­ti­gen und zu stärken!

Wie viel Nähe ich zulas­sen darf und wie viel Distanz ich ein­hal­ten muss, wird eben­falls The­ma der Fort­bil­dung sein?

Wertschätzende/Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg

Ver­tie­fungs­kurs

Fr 25.09. – 14.10.2026 | 09.30 – 12.45 Uhr

Refe­ren­tin: Mecht­hild Sün­der-Tegt­mey­er, Pädagogin,

Kath. Fami­li­en­bil­dungs­stät­te BGL
Lau­ren­ti­us­stra­ße 4 – 12
51465 Ber­gisch Gladbach

Das Ver­tie­fungs­se­mi­nar baut auf den Inhal­ten des Ein­füh­rungs­se­mi­nars auf, in dem Sie Grund­kennt­nis­se der Gewalt­frei­en Kom­mu­ni­ka­ti­on erwor­ben haben. Die Hal­tung und die Tech­nik der GFK wer­den noch mehr ver­in­ner­licht und pra­xis­ori­en­tiert ange­wen­det. Sie ler­nen sich noch siche­rer mit den 4‑Schritten der GFK aus­zu­drü­cken, die­se im Kon­flikt und zur Selbst­klä­rung ein­zu­set­zen und dem Gegen­über in Empa­thie zu begeg­nen. Situa­tio­nen wer­den auf­ge­grif­fen, um die GFK in ihren Lebens und MIKIBU-All­tag zu integrieren.